6 SCHRITTE ZUM SCHUTZKONZEPT:
1. Bildung einer Schulleitungs- bzw. Projektgruppe (November 2025): In Kooperation mit lokalen Netzwerkpartnern des PL finden erste Treffen für die Projektgruppe statt, damit diese fachlich in die Lage versetzt wird, das Schutzkonzept auszugestalten.
2. Potenzialanalyse (Januar + Februar 2026): Keine Schule beginnt bei Null. Alle Maßnahmen im Rahmen der Prävention und zur Steuerung der Schulkultur werden gesichtet, möglicherweise geschärft, erweitert oder präzisiert.
3. Risikoanalyse: Es werden per Online-Umfragen (5.-16. März 2026) mit Kindern und Erziehungsberechtigten Situationen gesammelt, in denen es möglicherweise zu Übergriffen oder Grenzverletzungen kommen kann.
4. Studientag (26. Mai 2026): Aufbauend auf den Situationen aus der Risikoanalyse wird ein Studientag durchgeführt, in dessen Verlauf unter anderem auch adäquates und unakzeptables Verhalten in diesen Situationen mit dem Kollegium diskutiert wird. Darüber hinaus wird Grundlagenwissen zum Thema sexuelle Gewalt an das Kollegium vermittelt.
5. Auswertung und Planung (ab Sommer 2026): Die Ergebnisse aus den Diskussionen am Studientag werden in einem Verhaltenskodex zusammengeführt. Dieser schützt Schüler*innen vor Übergriffen innerhalb der Schule, gibt Lehrkräften Handlungssicherheit in grenzwertigen oder unklaren Situationen und schützt somit auch diese vor Falschbeschuldigungen.
6. Bedarfsgerechte Umsetzung weiterer Bausteine: Im Verlauf dieses Entwicklungsprozesses fallen bereits verschiedene Handlungsfelder auf, an denen Schule weiterarbeiten kann, um das Schutzkonzept zu vervollständigen und dauerhaft mit Leben zu füllen. Verschiedene optionale Inhalte finden sich auf schule-gegen-sexuelle-gewalt.de.


